Marsberg, 2.11.2015   

Anja Susanne Schröder ist neue Palliativ Fachkraft im „Haus am Bomberg“

In der letzten Oktoberwoche konnte Einrichtungsleiterin Claudia Artz vom DRK Seniorenzentrum „Haus am Bomberg“ ihrer Mitarbeiterin Anja Susanne Schröder ganz herzlich zur bestandenen Weiterbildung „Fachkraft für Palliative Care“ gratulieren, die Sie am Bildungszentrum SMMP in  Geseke abgeschlossen hat, die diesmal erstmalig diese Weiterbildung in Kooperation mit dem St. Johannisstift in Paderborn veranstaltet haben. Anja Susanne Schröder ist die erste Fachkraft für Palliative Care im „Haus am Bomberg“, aber Weitere sollen dringend folgen, so Artz.

Mit Zunahme des Anteils alter Menschen an der Bevölkerung werden prozentual auch mehr speziell palliativmedizinisch und -pflegerisch zu versorgende Bürger in Einrichtungen der stationären Alten- und Behindertenhilfe betreut. Das Pflegeheim als letztes Zuhause vieler alter pflegebedürftiger Menschen muss heute zwei wesentliche Ziele erfüllen: Erstens, den Alltag so gestalten, dass sich die multimorbiden, häufig demenzkranken BewohnerInnen wohl fühlen und zweitens, eine Kultur des Lebens und Sterbens entwickeln. Es gilt, konzeptionelle, personelle und organisatorische Voraussetzungen zu schaffen, dass ein Sterben in Würde möglich ist. Soll eine gute palliative Kultur in einer stationären Pflegeeinrichtung nachhaltig gelingen, reichen einzelne (palliative) Fortbildungen für (wenige) MitarbeiterInnen nicht aus. „Es braucht eine breite organisatorische Verankerung der palliativen Versorgung in die Organisation. Neben einer nachhaltigen Konzeption müssen pflegerische Standards und Betreuungsstandards, aber auch Qualifizierungen, Führung, Kommunikation, ethisches Handeln, medizinische Betreuung und Kommunikation definiert werden. Die konsequente Beteiligung von Angehörigen und Nahestehenden sowie Kooperationen, z.B. mit Hospizdiensten, Ehrenamtlichen oder Palliativ-Netzwerken tragen dazu bei, die Situation der Hochbetagten zu verbessern und dies erfordert gut qualifizierte Pflegefachkräfte“, so Claudia Artz.