Sozialtherapeutische Einzelbetreuung 

 

Biographieorientierte Einzelgespräche

Ziele:

  • Bewältigung belastender aber auch freudiger Ereignisse
  • Motivationsförderung zur aktiven Teilnahme am Tagesgeschehen
  • Erhalt und Förderung der persönlichen Identität

 

Motorisch-funktionelles Training

Die Aufgabe der motorisch- funktionellen Behandlung ist es, das Bewegungsgefühls, das Gefühl für den eigenen Körper zu schulen und die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates zu erhalten  und zu verbessern.   

Ziele:

  • Kontrakturenprophylaxe
  • Gelenkmobilisation
  • Gehtraining
  • Gleichgewichtsübungen
  • Koordinationstraining
  • Sturzprävention
  • Muskelaufbau bzw. Muskelkräftigung
  • Muskelfunktionstraining
  • Medizinisches Fahrrad ( MOTOMED)

Die motorisch- funktionelle Behandlung dient der körperlichen Aktivierung und wird  besonders bei demenziell veränderten Bewohnern angewandt.

Ziele bei Menschen, die überwiegend im Lebensraum Bett leben:

  • Förderung und Erhalt der Mobilität ( Grob- , Feinmotorik, Bewegungsradius)
  • Erhalt der Körperwahrnehmung
  • Druckentlastung Dekubitus gefährdeter Körperstellen
  • Abwechslung im Tagesablauf ermöglichen


 

Basale Stimulation

Das Konzept der basalen Stimulation von Prof. A. Fröhlich und C. Bienstein ist für Menschen mit Wahrnehmungsstörungen entwickelt worden. Ziel ist die Gestaltung einer Beziehung zwischen Bewohner und Mitarbeitende, die eindeutige Information bietet. Hierzu gehören gezielte Information über den Körper, damit ein intaktes und vollständiges Körpergefühl aufgebaut werden kann. In diesem Kontext versteht sich Pflege als ein therapeutischer; Sinn gebender Dialog auf der Wahrnehmungsebene des Betroffenen.

Ziele:

  • Passives Erleben des eigenen Körpers
  • Förderung verschiedener Wahrnehmungsbereiche
  • Verbesserung des eigenen Körpergefühls
  • Aktivierung der Kommunikationsfähigkeit



 

10 Minuten Aktivierung

Das Konzept der 10 Minuten Aktivierung wurde aus der Erfahrung von Frau Schmidt-Hackenberg im Umgang mit Menschen mit Demenz entwickelt. Hierbei stützt sie sich auf Erkenntnisse aus der Altersforschung.

Informationen, die im Langzeitgedächtnis gespeichert sind, können auch in unterschiedlichen Stadien der Demenz aktiviert werden. Hierzu werden Gegenstände aus dem Alltag wie z.B. Kochlöffel, Schneebesen, oder Naturmaterialien wie z.B. Muscheln, Tannenzapfen zur Anregung der Sinne eingesetzt. Die Gegenstände dienen als Schlüsselreize der gezielten Aktivierung von Erinnerungen und Wissen.

Ziele:

  • Körperliche und geistige Aktivierung von demenziell veränderten Bewohnern
  • Erinnerungsarbeit
  • Anregung der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche
  • Aktivierung der Kommunikationsfähigkeit